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Junge Union Hof-Land

August 2019

Frankenwaldbrücken: Gemeinsame Zukunft statt gespaltener Stillstand

Wir als junge Leute aus dieser Region möchten uns mit diesen Methoden die gute Entwicklung unserer Heimat, nicht verbauen lassen. Alle Unterzeichner sind der festen Überzeugung, dass unsere Region eine blühende Zukunft vor sich hat.

Mit großem Interesse wurde der Presseartikel „Lichtenberg: Bund Naturschutz will Gegner der Hängebrücke bündeln“ von den Unterzeichnern dieser Pressemitteilung verfolgt. Leider mussten wir feststellen, dass die Initiatoren offensichtlich wenig von konstruktiver Zusammenarbeit und Dialog halten und anstatt dessen mit einem Ausmaß an Panik-, Angstmacherei und Übertreibung arbeiten, wie wir es eigentlich nur von den extremen Rändern des politischen Spektrums kennen.

Wir als junge Leute aus dieser Region möchten uns mit diesen Methoden die gute Entwicklung unserer Heimat, die wir insbesondere in den letzten Jahren spüren konnten, nicht verbauen lassen. Alle Unterzeichner sind der festen Überzeugung, dass unsere Region eine blühende Zukunft vor sich hat. Allerdings unter der Voraussetzung, dass unsere Heimat endlich versteht, wie sie ihre Potentiale nutzen kann und ihre Vorteile herausstellt.

„Gegen etwas zu sein ist immer einfacher, als sich selbst mit guten Vorschlägen und Ideen an der Fortentwicklung unserer Heimat zu beteiligen“ so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Hof-Land, Alexander Zink. „Ich würde mir wünschen, dass man sich gemeinsam darum bemüht das Beste aus der Region herauszuholen. Mit der Einbindung der Bürger, wie wir sie bei diesem Projekt erleben, kann unser Landkreis in naher Zukunft der große Gewinner sein.“

In die gleiche Kerbe schlägt auch Simon Hader, Sprecher der Initiative ESD (engagieren statt demonstrieren): „Verbal so aufzurüsten halte ich für keine gute Idee. Dr. Oliver Bär zerstört nicht wie behauptet unsere Natur. Er sorgt dafür, dass unsere Region im Einklang mit der Natur touristisch wahrgenommen und weiterentwickelt wird – ich spüre dafür in unserem Umfeld viel Zustimmung.“

Auch der 19-Jährige Vorsitzende der CSU Lichtenberg, Kristan von Waldenfels kann die Aufregung nicht nachvollziehen: „Natur- und Klimaschutz ist das herausragende Thema unserer Zeit. Ich habe das Projekt von Anfang an als Lichtenberger und politischer interessierter Mensch sogar in Arbeitskreisen mitverfolgt. Ich bin zur Überzeugung gekommen, alle Bedenken zum Naturschutz wurden genauestens begutachtet und verantwortungsvoll gelöst.
Ich kann deshalb die Kritik zum jetzigen Zeitpunkt an dem Projekt nicht nachvollziehen,“ so der Ortsvorsitzende weiter. „Ich sehe die Frankenwaldbrücken als Chance für unsere Region und als Möglichkeit für unsere Gäste, Natur zu erleben. Für diesen Erfolg sollten wir uns gemeinsam einsetzen.“

Auch aus dem Nachbarlandkreis in Thüringen möchte man die überzogene Darstellung so nicht stehen lassen. So erklärt Alex Neumüller, Vorsitzender der Jungen Union Saale-Orla Kreis: “Hier wird nicht nur im Wortsinne eine Brücke gebaut. Hier kann die thüringische und die bayrische Seite von einem Projekt mit Strahlkraft profitieren. Die Bürgerbeteiligung war und ist bis jetzt vorbildlich, auch in der Region Rosenthal am Rennsteig gibt es viele Befürworter. Die Kommunen in Thüringen wurden früh eingebunden und wir können so einen Verbund schaffen, indem naturnaher Tourismus in der Region Frankenwald, Rennsteig und Thüringer Meer gelebt wird. Nicht zuletzt können so unsere Landkreise auch weiter zusammenwachsen und enger verknüpft miteinander für eine gute Regionalentwicklung zusammenarbeiten.“

Deutlicher drückt es der JU Vorsitzende aus Bad Steben, Maximilian Stöckl aus und weißt die Initiatoren des Artikels auf das demokratisch herbeigeführte Ergebnis hin: „Im Gegensatz zu Hrn. Dr. Otte im Wald haben sich die ehrenamtlichen Helfer bei der Auszählung des Bürgerentscheids nicht verzählt. Entsprechend liegt hier ein demokratisches Votum vor, das man als Demokrat achten sollte.“

Auch Paul-Bernhard Wagner, der neue Kreisvorsitzende der CSU klinkt sich in diese Argumentation ein: „Ich würde mir wünschen, dass auch die Brückengegner den erklärten Bürgerwillen und demokratische Abstimmungsergebnisse akzeptieren und ernst nehmen, auch wenn diese manchmal nicht den eigenen Wünschen und Ideen entsprechen.”

Zum Ende weist die jüngste Stadträtin in Rehau, Vanessa Wagner nochmals auf die Chance des Projekts und die zukünftige Entwicklung des Hofer Lands hin: „Es liegt an uns, dass dieses Projekt unsere Region mehr eint als spaltet. Wer fleißig nach München kommuniziert und unser Potential erklärt, anstatt jammernd in Amtsstuben zu sitzen, der wird noch viele weitere Erfolge für unsere Region.

Gez.
Alexander Zink
Vanessa Wagner
Maximilian Stöckl

Paul-Bernhard Wagner

Simon Hader

Kristan von Waldenfels
Alex Neumüller

Kategorien: Allgemein

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